Ein Klima - Brunnen im Büro

Unangenehme Zugluft, laute Nebengeräusche und hoher Energieverbrauch: Viele konventionelle Klimageräte und Kühlelemente weisen Schwachstellen auf, die sich negativ auf ihre Benutzer und deren Wohlbefinden auswirken. Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP haben nun ein neuartiges Flächenkühlsystem für eine umwelt- und zukunftsorientierte Gebäudeklimatisierung entwickelt: den Klimabrunnen.
 

Sommer, Sonne und hohe Temperaturen sind im heimischen Garten oder am Strand eine feine Sache und wesentliche Voraussetzung für unbeschwerte Urlaubsfreuden. Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit im Büro dagegen wirken sich negativ auf Konzentra- tions- und Leistungsvermögen aus und sind echte „Produktivitäts-Killer“. Daher ist auch in unseren Breitengraden ein angenehmes Raumklima eine wesentliche Voraussetzung, damit Büroarbeiter sich wohlfühlen und stets ihre volle Leistungsfä-higkeit entfalten können. 

In zahlreichen deutschen Gebäuden werden daher Klimageräte eingesetzt, die in Bezug auf Temperatur, Feuchtigkeit und Luftqualität für ein definiertes Raumklima sorgen sollen. Häufig aber klagen die Nutzer über Zugluft und laute Nebengeräusche einer luftumwälzenden Klimaanlage. Laut einer aktuellen Erhebung der Krankenkasse AOK fühlen sich knapp 40 Prozent der Befragten durch schlechte Belüftung und Klimaanlagen in ihrer Leistungsfähigkeit und ihrem Wohlbefinden negativ beeinträchtigt. Hinzu kommt noch: Konventionelle Klimageräte weisen in der Regel einen hohen Energieverbrauch auf, der wiederum hohe Kosten verursacht.

 

 

Quelle: FACTS-Magazin, Ausgabe September 2013        

Gesamtfassung. Ein Klima-Brunnen im Büro
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