open space

Lech büroplanung. Ist die zeitgemäße Bezeichnung für Büroflächen, die ganz ohne Wände auskommen. Oft stehen Arbeitsplätze nicht nur an der Fassade, sondern auch in zweiter, dritter und vierter Reihe. Offene Bürostrukturen liegen im Trend und doch begegnen viele Mitarbeiter dieser Büro Raum Form mit größten Vorbehalten. Möglich, dass der schlechte Ruf Erfahrungen entstammt. Denn schon einmal hat diese Büro Raum Form, seiner Zeit bezeichnet als Großraumbüro, unsere Bürowelt erobert.

 

Ende der 60er Jahre, Anfang der 70er, wurden große Gebäude eigens für diese Büro Raum Form gebaut und Flächen nach diesem Muster eingerichtet. In modernen Konzepten jedoch vermeidet man allzu tiefe Besiedlungen und nutzt die Mittelzone, um Funktionen abzubilden, die „raumlose" Büro Raum Formen nicht darstellen können.

Für Arbeitsplätze sind diese Zonen wenig beliebt. Think Tanks bieten hier Rückzugsmöglichkeiten für Meetings, Pausen oder konzentriertes Arbeiten an. Highboards bieten Ablageflächen und dienen als Locations für ad hoc Kommunikation. Das Work Café schafft Raum für Erholung und Kreativität.

 

Vorteile:

 

Sehr gute Flächennutzung, hohe Flexibilität, Freiraum für Sonderflächen, kurze Wege, gute Voraussetzungen für ad hoc Kommunikation. Gute Voraussetzungen für Teamgeist und Teamarbeit. „Erstaunlich“, eine bessere Akustik als im  ehrpersonenbüro (Zellenbüro für 2 und mehr).

 

Nachteile:

 

Mäßige Rückzugsmöglichkeiten und geringe Intimität. Besonders wichtig sind Maßnahmen zur Optimierung der Raumakustik. Das betrifft Nachhallzeiten, wie auch die Eindämmung der Direktschallausbreitung. Zwischen den Arbeitsplätzen empfehlen sich Akustikscreens, um Vertraulichkeit und Konzentrationsvermögen zu optimieren. Eine Akustikdecke oder gleich-wertige Absorberflächen sind Voraussetzung.