Das Gruppenbüro

Bildet Teamzonen hinter raumhohen Flurwänden aus. Vier und mehr Arbeitsplätze werden in einem Raum zusammen gefasst. Raumgrößen werden an die Teamgrößen angepasst. Das heißt im Umkehrschluss natürlich auch, dass diese Wände leicht veränderlich sein müssen, um veränderlichen Teamstärken Rechnung zu tragen. Aktuelle Formen des Gruppenbüros nutzen gerne Glaswände, um die Transparenz zu erhöhen und die Kommunikation zu optimieren.

 

Man versucht sich so die Vorzüge des open space ins Haus zu holen und dabei Störeinflüsse aus der lebendigen Mittelzone abzuschirmen. Spätestens an dieser Stelle fällt auf, dass moderne Interpretationen, welcher Büro Raum Form auch immer, Mittelzonen nach dem Vorbild des Kombibüros ausbilden. Natürlich muss diese nicht immer so großzügig angelegt sein, wie hier angebildet.

Für höhere Verdichtungen wird man die Mittelzone zumindest teilweise auf einen Flur
reduzieren und Arbeitsplätze in zweiter Reihe aufstellen. Dennoch, ähnlich wie ein Marktplatz in jeder Ortschaft das soziokulturelle Zentrum bildet, gehört eine solche Zone in eine moderne Bürowelt.

 

Vorteile:

 

Je nach Gestaltung der Mittelzone lassen sich hohe Flächendichten erreichen. Teams
können ungestört kommunizieren. Gute Voraussetzungen für Teamgeist und Teamarbeit sind gegeben.

 

Nachteile:

 

Der Arbeitsplatz bietet mäßige Rückzugsmöglichkeiten. Akustisch ist das Gruppenbüro
besonders problematisch. Die Teamräume sind meist nicht groß genug, um ein
selbst generiertes Grundrauschen (Geräuschkulisse der arbeitenden Mitarbeiter)
zu erzeugen.

 

Besonders wichtig sind ausreichende akustische Maßnahmen. Direkt am Arbeitsplatz können Stellwandeinheiten die Störeinflüsse des Gegenüber reduzieren, ohne zu trennen und ohne die Kommunikation zu beeinträchtigen. Ausreichend akustisch aktivierte Fläche ist Pflicht.